Vermeiden, dass Newsletter im Spam landen

Eine Bemerkung vorweg: Sie können vieles tun, damit Ihre Mails auch wirklich im Posteingang des Adressaten ankommen. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Mails im Spamordner landen. 

Das kann einerseits am Empfänger liegen, der einen Newsletter nie öffnet und immer gleich löscht. Dann verschiebt das Mail-Programm den Newsletter automatisch in den Spamordner.



Manchmal lässt sich aber auch "verdächtiger" Inhalt nicht vermeiden. Ein Kunde hat mir mal ein Stück Code im Mail geschickt. Dieses Mail habe ich erst nach Wochen im meinem Spamordner gefunden. Davor und danach kamen die Mails immer richtig an.

Daher empfehle von Zeit zu Zeit einen Blick in den Spamordner zu werfen.

Was ist Spam 

Das sind einerseits unerwünschte Nachrichten, die für etwas werben. Elektronischen Werbesendungen, die zwar lästig, aber harmlos sind. 
Anderseits aber auch Mails, die Kennwörter, Bankdaten etc ausspionieren wollen oder gefährliche Anhänge haben. 

Das ist auch gleich das Stichwort für den ersten Tipp:
 

Anhänge

Schicken Sie möglichst keine Anhänge mit Ihrem Newsletter mit. Das wird als gefährlich betrachtet. Denn damit wird oft schädliche Software verschickt.
Wenn Sie wirklich etwas mitschicken wollen, verlinken Sie die Datei im Newsletter.
 

Spamwörter

Vermeiden Sie sogenannte "Spamwörter". Kommen diese im Mail oder noch schlimmer im Betreff vor, wird das Mail oder der Newsletter gleich als Spam gekennzeichnet. 

Da ich diese Wörter hier nicht aufzählen möchte, können Sie sich diese Infographik von Mailify herunterladen:

Infographic zu Spamwörtern

Wenn Sie auf die Grafik klicken, kommen Sie zum Original und können alles gut lesen.

Auch Wiederholungen wie drei Rufzeichen oder viele Nullen gelten als Zeichen für Spam. Auch sich wiederholende Texte wie "Jetzt hier klicken" gehören in diese Kategorie.
 

Bild-/Textverhältnis

Mittlerweile wissen auch Spammer, welche Worte sie vermeiden sollten und verwenden daher genau wie ich eben Bilder. So kann ein Spamfilter die anrüchigen Begriffe nicht erkennen.  Aus diesem Grund werden Mails mit hohem Bildanteil vorsichtshalber gleich in den Spam verschoben. 
Dabei geht es weniger um die Anzahl der Bilder als um deren Größe. Bilder sollten weniger als 40% des Inhaltes ausmachen. Verkleinern Sie Ihre Bilder und achten Sie darauf genug Text zu verwenden.
Ich habe gleich mein Logo am Anfang dieses Newsletters verkleinert. Denn dieser Punkt war mir auch neu und bin erst durch die Recherche für diesen Newsletter darauf gekommen.
 

Vertrauenswürdiger Absender

Verwenden Sie Ihre Firmen-Emailadresse und keine Gratis-Anbieter wie Gmail etc.
Für Newsletter sollten Sie unbedingt Newslettertools verwenden, denn die sorgen untere anderem dafür, dass nicht alle Mails auf einmal versandt werden, sondern in kleinen Häppchen. Wenn Hunderte Mails auf einmal losgeschickt werden, erregt das Verdacht.
Sie können Ihre IP-Adresse (der Computer, von dem die Mails geschickt werden) in einer sogenannte Whitelist registrieren lassen. Das ist das Gegenteil einer Blacklist und stellt sicher, dass alle hier gelisteten IP-Adressen keine Spammer sind. Die bekanntesten sind DNS-Whitelist und The Spamhouse Whitelist.

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